Flotte 2017-07-28T16:22:46+01:00

Unsere Flotte

MS Likedeeler

Das Schiff MS LIKEDEELER wurde 1962 als MS „Condor“ auf der Schiffswerft NEPTUN in Rostock gebaut. Es gehörte zur Serie DDR – FRAMO und war das dritte Schiff der Serie mit der Ablieferungsnummer 1058.
Es transportierte für die Deutsche Seerederei Schütt- und Stückgut sowie Holz in der Tramp- und Linienschifffahrt. Es fuhr als Volldecker oder Schutzdecker. In seinen 25 Dienstjahren legte das Schiff eine Strecke zurück, die ca. 83 Erdumkreisungen entspricht. Einsatzgebiete der CONDOR waren Nordsee, Ostsee und Mittelmeer. Das Schiff besaß Eisklasse, Leichtmetallaufbauten und zwei durchlaufende Decks. Am 9.11.1986 wurde die CONDOR außer Dienst gestellt. Von 1986 – 1988 erfolgte gemeinsam durch die Warnowwerft, Neptunwerft, Matthias-Thesen-Werft und das Fischkombinat Rostock der Umbau des Schiffes zur schwimmenden, ortsfesten Freizeitstätte.
Die Kinder und Jugendlichen des ehemaligen Bezirkes Rostock unterstützten das Vorhaben durch Spenden in mehrfacher Millionenhöhe. Am 12.12.1988 konnte das Schiff als Freizeitzentrum für Kinder und Jungendliche in Dienst gestellt werden. Als Jugendschiff IMMER BEREIT trat es damit die Nachfolge des Pionierschiffes VORWÄRTS an.

Nach der Umbenennung in Jugendschiff MS LIKEDEELER übernahm der inzwischen gegründete Förderverein im Mai 1993 die freie Trägerschaft. An Bord erleben Schüler und Jugendliche interessante Freizeit in Arbeitsgemeinschaften, gestalten Schulklassen Projekttage und -wochen, verbringen Schüler aller Bundesländer ihre Schullandheim-Aufenthalte und Klassenfahrten.

Technische Daten

Länge über alles  82,46 m
Breite  12,60 m
Seitenhöhe bis Hauptdeck  6,70 m
Tiefgang beladen  5,75 m
Tonnage  2775 t
Antriebsleistung  1004 KW Viertakt Diesen (6NVD 66 An / Halberstadt)
Stromversorgung  drei 100 KVA Dieselgeneratoren, ein 33 KVA Hafendiesel
Dienstgeschwindigkeit beladen  12 Kn
Aktionsweite  8200 sm
Laderäume  2
Umschlagsausrüstung  acht 3/5 T – Ladebäume
Wohnräume  50 Personen

Zeesboot – Un Ick

Im vergangenen Jahrhundert entstand dieser auffallende Bootstyp. Die Zeesboote wurden vorrangig an der vorpommerschen Küste gesegelt und dienten dem Fischfang. Die braunen Segel fallen jedem Betrachter sofort auf. Der Name „Zeesboot“ leitet sich von der Zeese ab. Die Zeese war ein Schleppnetz, das beim Fischen seitlich langsam über den Grund des Meeres gezogen wurde. Das Zeesboot UN ICK gehört seit 1999 zur Flotte der MS LIKEDEELER. Es wird oft und gern für Fahrten benutzt. Ein besonderes Highlight ist dabei das Küstensegeln in den Sommerferien und das Boddenlager.

Mieten Sie uns für Hafenrundfahrten telefonisch unter: (03 81) 12 18 21 55 oder per Email: kontakt@likedeeler-rostock.de.

Technische Daten

Gebaut  1896 in Stralsund
Restauriert  1994/1995 in Rostock
Heimathafen  Rostock
Länge ü.a.  15 Meter
Länge Rumpf  11,85 Meter
Breite  3,15 Meter
Tiefgang  0,90 Meter (ohne Schwert)
Segelfläche  80 Quadratmeter
Besegelung  Klüver-, Fock-, Groß-, Gaffeltopp-, Besan- oder Bullsegel
Höhe Hauptmast  11 Meter
Höhe Besanmast  6,50 Meter
Besatzung  2 Crew, 10 Mitsegler

Offener Segelkutter K10

Schon in der kaiserlichen deutschen Marine war dieses Boot anzutreffen. Es wurde als Beiboot mitgeführt und diente der körperlichen Ertüchtigung der Besatzung. Seit den 50er Jahren ist der K10 das wichtigste Boot der Seesportler Ostdeutschlands. Traditionell mit Fock- , Groß- und Besansegel ausgestattet, ist es bestens für das teamorientierte Segeln auf Binnen- und Küstengewässern geeignet. Versehen mit einem stabilen Klappschwert kann dieses Boot auf flachen Gewässern gefahren werden. Unter Riemen (10 Ruderer, 1 Bootsführer) oder mit angehängtem Außenbordmotor wird das Boot für Ausfahrten und sportliche Aktivitäten genutzt.
Alljährlich kommen viele Schulklassen im Rahmen ihrer Projekttage und -wochen zu uns, um das Kutterrudern zu erlernen und zum Schuljahresende beim LIKEDEELER-Pokal-Wettkampf der Rostocker Schulmannschaften zu starten.
Nicht nur bei den AG-Teilnehmern besonders beliebt sind Wochenend-Segeltouren und die Segeltörns im Greifswalder Bodden während der Sommerferien.

Mieten Sie uns für Hafenrundfahrten telefonisch unter: (03 81) 12 18 21 55 oder per Email: kontakt@likedeeler-rostock.de.

Technische Daten

Länge  7,50 Meter
Breite  2,10 Meter
Gewicht  ca. 1 Tonne (je nach Bauart)
Standardbesegelung  Focksegel, Großsegel, Besansegel
Besetzung  10 Mann am Ruder

Dhau AL ADIDA

Eine arabische Dhau ist mehr als nur ein Schiff – sie ist ein Stück arabische Geschichte. Schon vor fast 2.000 Jahren wurden die ersten dieser traditionellen Boote gebaut. Bis in das 20. Jahrhundert dienten die Dhaus dem gesamten Warentransport im Persisch-Arabischen Golf, der Perlentaucherei und der Fischerei. Geschickte Seefahrer lenkten sie über die Weltmeere, schon im 8. Jahrhundert sogar bis nach China. Obgleich die hochseetüchtigen Dhaus ihren Rang weitgehend an die modernen Konkurrenten aus Stahl abgetreten haben, sind insbesondere die kleinen Typen immer noch gefragt. Da sie nur einen geringen Tiefgang haben, können sie fast überall in Küstennähe fahren und auch außerhalb der Häfen ankern. Auch heute noch werden sie für den Seehandel und zum Fischfang genutzt.
Die arabische Dhau AL ADIDA befand sich im Besitz von Scheich Zayed Bin Sultan Al Nahyan, Herrscher von Abu Dhabi und Präsident der Vereinigten arabischen Emirate (V.A.E.). Anlässlich des Nationaltages der V.A.E. am 6. August 2003 wurde sie zur Internationalen Gartenbauausstellung Rostock 2003 nach Deutschland verschifft. Die nautische und technische Betreuung übernahm der Förderverein Jugendschiff „Likedeeler“ e.V.

Nach Beendigung der IGA Rostock 2003 erhielt der Verein die AL ADIDA von den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Geschenk.

Mieten Sie uns für Hafenrundfahrten telefonisch unter: (03 81) 12 18 21 55 oder per Email: kontakt@likedeeler-rostock.de.

Technische Daten

Name  AL ADIDA
Schiffstyp  Dhau vom Typ „Samaa“
Baujahr  1990
Werft  Buteen Jetty, Abu Dhabi
Länge  ca. 13,5 Meter
Schiffsbreite  maximal 4,5 Meter
Tiefgang  ca. 1,5 Meter
Gewicht  12 Tonnen
Höhe des Mastes  16 Meter
Material  Teakholz

Segel-Dingi

Das Dingi ist ein kleines Beiboot, das von einer einzelnen Person bedient werden kann. Es wird entweder mit einem Außenbordmotor oder mit Riemen angetrieben. Ursprünglich kommt das Dingi aus Ostindien (Bengalen). Dort bezeichnete man so ein einfaches Plankenboot, das ohne Kiel und Spanten gebaut wurde. In der britischen Royal Navy und der deutschen Marine bürgerte sich die Bezeichnung Dingi Anfang des 19. Jahrhunderts ein und bezeichnete dort ein kleines Beiboot in Knickspantbauweise. Es wurde von einem Mann gerudert und diente zur Beförderung von Personen. Im Segelsport sind Dingis bekannte und weit verbreitete Jollen, die ursprünglich mit einem Luggersegel ausgestattet waren. Eine der ältesten Rennjollenklassen ist das Internationale 14-Fuß-Dinghy.

Quelle: wikipedia

Optimist

Die Optimisten-Jolle ist eine kleine und leichte Jolle für Kinder und Jugendliche bis etwa 15 Jahre. Das weltweit in hohen Stückzahlen verbreitete Segelboot führt nur ein Segel und dient neben Freizeitzwecken als Einstiegsklasse für den Regattasport. Die ein Hand gesegelte Jolle wurde 1947 von dem amerikanischen Konstrukteur Clark Mills entworfen. Der dänische Architekt Axel Damsgaard Damgard standardisierte sie und versah sie mit dem heute üblichen Rigg. Als einfaches Knickspant-Boot besitzt ein Optimist einen Rumpf aus Sperrholz oder glasfaserverstärktem Kunststoff mit Mittelschwert, am unabgespannten Mast als einziges Segel ein sogenanntes Sprietsegel, das mit einer Spiere vom Mast abgespreizt wird. Es gehört damit zum Typus der Katboote. Der Rumpf des Optimisten hat die Form eines Prahms und trägt ein umlaufendes Dollbord. Er wurde ursprünglich aus fünf Sperrholzbrettern hergestellt. Unmittelbar vor einem Schott, das den Rumpf in zwei etwa gleich große Hälften unterteilt, liegt der Schwertkasten für ein Steck-Schwert. Genau dahinter ist auf der Mittellinie des Rumpfbodens ein Ratschblock für die Schot angeschlagen. Eine Ducht am Bug stützt den Mast, der durch ein Loch in ihrer Mitte auf die Mastspur verläuft. An der Mastspur ist meist auch die Fangleine angeschlagen. Seitliche Auftriebskörper in der vorderen Rumpfhälfte und am Heck verleihen auch dem gekenterten Rumpf noch Auftrieb. Ausreitgurte auf dem Boden und ein Ausleger an der Pinne gestatten dem Bootsführer, die Trimmung durch Ausreiten zu optimieren.

Quelle: wikipedia

Technische Daten

Länge üA 2,30 m
Breite üA 1,13 m
Freibord ca. 0,4 m
Tiefgang 0,65 m
Masthöhe 2,35 m
Gewicht ca. 45 kg
Segelfläche 3,5 m²
Takelungsart Cat-/Spriettakelung
Yardstickzahl 173
Klasse international